"Endspurt-Permanente" und "Klingberg-Tour"
Einen Monat nicht wirklich auf dem Rad und schon kommt die Angst. Angst, nicht mehr mithalten zu können, bei den Touren die im Winter so anstehen. Ja, man wird älter und gewinnt an Gewicht. Und Jörg tat alles, um die Angst zu befördern. „Wir fahren alle zusammen, ist mehr eine Kaffee-Tour.“ Wie Radfahrer so reden. Der erste Streckenplan hatte eine Tracklänge von 123 km und sah die Geestkante zum warmwerden vor. Michael hat meine Bedenken geteilt und im Ergebnis wurde es eine gelungene Geländetour, die mich moralisch wieder aufgebaut hat. Das reicht wahrscheinlich bis zur nächsten Funktionärsversammlung.
Auch sonnabends wird Krautsalat abgefüllt und wenn die Leute anrufen, dann habe ich zumindest leichten Stress. Aber der Regen alleine hätte auch gereicht, mich radlos auf den Weg zum Einzelzeitfahren zu machen. Ratlos hatten mich Elke und Hermann gemacht. Verschwörungstheoretiker, der ich bin, hatte ich befürchtet, bei Endspurt würden sich zwei Fraktionen bilden. Beide Fraktionen fahren RTF, eine nimmt an den Vereinsrennen teil und die andere lehnt dieses schlicht ab. Elke war dann aber zum Kuchenessen nach dem Zeitfahren in Zollenspieker. Keiner war zur Kurzstreckentour erschienen und die Terminansetzung erfolgte, bevor der Termin des 3. Laufes zum Vereinsrennen feststand.
Michael war im Vorfeld nicht zufrieden mit dem Meldungsergebnis für seine Etappenfahrt „Fit durch den Sommer“. Er hat dann noch mal auf der Tastatur getrommelt und am Sonnabend fanden sich dann 25 StarterInnen in Aumühle an. Damit war es eine durchaus respektable Veranstaltung, gut organisiert und mit liebevoller Streckenwahl. Bleibt die Frage, ob man „kleine“ Radtourenfahrten über den BDR veröffentlichen oder die Kosten besser einsparen sollte.
Es ist interessant für den Organisator, wenn das Materialfahrzeug mit dem 1. Vorsitzenden überfällig ist. Aber ohne Leitung muss das Volk einspringen. Zum Glück waren um 7:00 Uhr schon genügend Endspurtler in Alsterdorf. Björn mit Freundin machten die Einweiser und ersetzten die fehlende Ausschilderung.
Marathon und RTF am 17.04.2011 / insgesamt etwas über 1000 StarterInnen / Strecken 50 bis 220 km
Um halb acht sah es gar nicht so voll aus. Immerhin hatten sich etwa 140 TeilnehmerInnen für den ersten NordCup-Marathon in diesem Jahr gefunden. Aber wenn die Anzahl der Parkplätze auf dem Schulgelände begrenzt ist, dann müssen die Teilnehmer ein paar hundert Meter mit dem Rad anrollen. Mit weniger Autos, fährt sich viel entspannter Rad.
Halvtreds Survival-Tour
Das Schöne am Internet ist, man muss nicht alles selber schreiben. HFS hat mir dazu gemailt. Die Gelände Tour war privat organisiert, aber mit Endspurt-Beteiligung (Endspurt –Undercover sozusagen).
Zu den Bildern mit den nassen Füssen geht es über diesen Link: http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/viewtopic.php?t=3649
Tour zum Weihnachtsmarkt Hamburg am 18.12.2010 / 9 TeilnehmerInnen / geschätzt 25 km
Ich hatte etwas von leichtem Geländerad geschrieben. Angesichts der Schneeverhältnisse nahm ich dann doch seit langer Zeit mal wieder den Gummitrecker vom Hacken. Aber es sieht schon toll aus, Sonne und Schnee und dann kurz zum Weihnachtsmarkt. Zu neunt ging es erst mal parallel zur S-Bahn Richtung Hamburg, ein kleiner Schlenker durch die Boberger Dünen und dann kommt ja praktisch auch schon der Weihnachtsmarkt auf der Fleetinsel. Sie hatten Feuerzangenbowle (Was war eigentlich mit Dierks Tour am Freitag eine Woche zuvor ?).
12.12.2010 / 17 Teilnehmer / ca. 80 km
Aufpassen muss man immer, besonders auf dem Rad im Gelände. Aber gab es eine Woche zuvor noch Eis und Schnee, hatte eine Warmfront rechtzeitig das Meiste abgeräumt. Michael konnte das Experiment mit der Orientierungs CTF guten Gewissens starten. Ein paar glatte Stellen verblieben zwar und Warmfront hört sich auch kuscheliger an, als es wirklich war. Als die Schneeschauer kamen, war die Temperatur noch knapp über Null und als es am Spätnachmittag zu frieren begann, schien wenigstens die Sonne. Alles in allem war es fordernd, aber regulär und verantwortbar.